Am 14. Juli wurde Miriam Meier offiziell von den Arbeitskollegen in die Druckergilde aufgenommen.
Die eigentliche Zeremonie begann nach der Fahrt von der Gaswerkstrasse zum Brunnen an die Talstrasse: Die 20-Jährige aus Oberbuchsiten wurde auf einen nassen Schwamm gesetzt und regelmässig mit einem Eimer kaltem Wasser übergossen. Im Beisein von Angehörigen, Arbeitskolle-gen und einigen Schaulustigen wurde sie trotz Gegenwehr in den Brunnen getaucht. Nach dem alten Brauch der Druckergilde ist sie damit offiziell aufgenommen in den Berufsstand und erhält als echte Schwarzkünstlerin den «Gautschbrief».
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